Bei der Auswahl von transparenten oder nahezu transparenten Kunststoffmaterialien stechen Acryl (PMMA) und Polycarbonat als zwei sehr beliebte Optionen hervor, die in verschiedenen optischen Anwendungen weit verbreitet sind. Obwohl diese Kunststoffe Gemeinsamkeiten aufweisen, ist das Verständnis ihrer unterschiedlichen Eigenschaften entscheidend, um fundierte Entscheidungen auf der Grundlage spezifischer Anforderungen treffen zu können.
| Eigenschaft | Acryl (PMMA) | Polycarbonat (PC) |
|---|---|---|
| Schlagfestigkeit | 17× Glas | 250× Glas |
| Lichtdurchlässigkeit | 92% | 88-90% |
| Oberflächenhärte | Höher | Niedriger |
| Maximale Betriebstemperatur | 80-100°C | 120-130°C |
| Dichte | 1,18 g/cm³ | 1,2 g/cm³ |
| UV-Beständigkeit | Benötigt Zusätze | Inherent |
Bei der Auswahl zwischen diesen Materialien sollten Sie die folgenden Anwendungen berücksichtigen:
Acryl ist vorzuziehen für: Vitrinen, Beschilderungen, Beleuchtungskörper, Aquarien und Anwendungen, die eine hervorragende optische Klarheit und Oberflächenbeschaffenheit erfordern, bei denen die Schlagfestigkeit nicht kritisch ist.
Polycarbonat zeichnet sich aus in: Sicherheitsverglasungen, Schutzbarrieren, Maschinenschutzvorrichtungen und Umgebungen, die eine außergewöhnliche Schlagfestigkeit oder die Einwirkung rauer Bedingungen erfordern.
Die Entscheidung hängt letztendlich davon ab, die Leistungsanforderungen mit den Budgetbeschränkungen und den spezifischen Anwendungsanforderungen in Einklang zu bringen.